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Gestern Abend wurden in Prag die ISU Awards vergeben.
Einen Sonderpreis erhielt Ilia Malinin aus den USA den Trailblazer on Ice Award, der zum ersten Mal vergeben wurde. Durchaus bemerkenswert ist die Begründung. Ilia Malinin (USA) hat den Eiskunstlauf revolutioniert, indem er die Grenzen des Möglichen auf dem Eis verschoben hat. In Anerkennung seiner Rekordleistung, sieben Vierfachsprünge in einem einzigen Programm zu landen, verlieh die Internationale Eislaufunion (ISU) dem als „Vierfachgott“ bekannten Athleten den allerersten „Trailblazer on Ice“-Preis. Dieser historische Moment ereignete sich im Rahmen der Galavorstellung der ISU-Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2026 in Prag. Malinins entscheidender Durchbruch gelang ihm am 6. Dezember 2025 beim ISU Grand Prix Finale in Nagoya (Japan), wo er mit einer historischen Kür sieben Vierfachsprünge landete. Diese Rekordleistung, die als erste in einem internationalen Wettbewerb gelang, begeisterte die Eiskunstlauf-Fans und inspirierte eine neue Generation, die den Sport durch sein außergewöhnliches Talent für sich entdeckte. ISU-Präsident Jae Youl Kim erklärte: „ Ilia hat in seiner Karriere bereits so viele großartige Erfolge erzielt, und die sieben Vierfachsprünge sind etwas ganz Besonderes. Die Athleten stehen im Mittelpunkt des Eiskunstlaufs, daher freuen wir uns sehr, dies mit dem Trailblazer on Ice Award zu würdigen, denn Ilia ist ein Wegbereiter des Sports, ein großartiger Champion und ein Vorbild .“
Kurz zusammengefasst: Malinin hat die Grenzen des Machbaren verschoben. Er lief eine historische Kür mit sieben Vierfachsprüngen. Er begeisterte die Eiskunstlauffans. Er inspirierte eine neue Generation. Und welche Schlussfolgerungen zieht die ISU daraus? Sie streicht einen Sprung.
Weitere Gewinner:
Das unterhaltsamste Programm – Yuma Kagiyama (JPN) für sein Kurzprogramm
Bestes Kostüm - Ilia Malinin (USA) für sein Kürkostüm
Bester Newcomer – Ami Nakai (JPN)
Eiskunstläufer des Jahres – Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron (FRA)
Bester Trainer – Phillip DiGuglielmo (USA) Trainer von Alysia Liu
Bester Choreograf – Benoît Richaud (FRA)
Amber Glenn, die gemeinsam mit ihrem Trainer auf drei Nominierungen kam, ging leer aus.