ISU Figure Skating World Championships 2026: Malinins dritter Titel
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Karl-Heinz Krebs -
28. März 2026 um 17:27 -
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Ilia MALININ aus den USA gewann mit 329.40 Punkten seinen dritten WM Titel hintereinander. Ein schwacher Trost für das entgangene Olympiagold, denn Weltmeister kann man in jedem Jahr werden, Olympiasieger nur alle vier Jahre. An seinem Sieg gab es nichts zu rütteln, auch wenn er alle Vorbereitungen für ein weiteres Drama geschaffen hatte. Sieben Vierfache hatte er angekündigt, aber schon der zweite, der Axel, geriet nur dreifach. Als vierter Sprung war der vierfache Flip geplant, aber auch der gelang nur dreifach. Schließlich fehlte auch dem Lutz eine Viertelumdrehung. Ein Sturz in der Anfangsphase der Kür hätte ihn erneut aus der Bahn werfen können. Das passierte nicht und durfte auch nicht passieren, denn Yuma KAGIYAMA hatte ihn mit einer perfekten Kür unter Druck gesetzt. Für den Japaner war es mit 306.67 Punkten der vierte zweite Platz bei einer Weltmeisterschaft. Sein Landsmann Shun SATO lief ebenfalls eine fehlerfreies Programm, hatte aber nach dem Kurzprogramm schon einen ordentlichen Rückstand auf die beiden Führenden. Mit 288.54 Punkten wurde er Dritter.
Stephen GOGOLEV steigerte seine gerade erst bei Olympia aufgestellte Bestleistung noch einmal um mehr als sieben Punkte und kam auf 281.04 Zähler, die den vierten Rang für den Kanadier bedeuteten. Der Franzose Adam SIAO HIM FA, Zweiter nach dem Kurzprogramm, verlor in der Kür seine Medaille. Er stürzte bei einem unterrotierten vierfachen Lutz und quälte sich und seine Fans mit dem dreifachen Axel, der weder einzeln noch in der Kombination so recht gelingen wollte. Er kam als Fünfter auf 271.56 Punkte. Der Este Aleksandr SELEVKO belegte mit 270.42 Punkten den sechsten Platz.
Ein Sturz und diverse Unsicherheiten verhinderten eine mögliche Aufholjagd des Schweizers Lukas BRITSCHGI der mit 251.90 Punkten Zehnter wurde.
Völlig undiskutabel der Auftritt von Genrikh GARTUNG aus Deutschland, der mit 192.31 Punkten nur den 24. und letzten Platz belegte. Nichts, aber auch gar nichts wollte ihm gelingen. Nicht die Sprünge, nicht die Pirouetten, nicht die Schrittsequenz und nicht die Choreosequenz. Das eine Choreografie bestenfalls rudimentär vorhanden ist, war ohnehin bekannt. Wenn ich richtig gezählt habe, dann hat ihn die DEU durch 14 (!) Wettbewerbe gejagt und das teils als Junior, teils als Senior. Um zu wissen, dass das viel zu viel ist, muss man kein Experte sein, aber die DEU wollte Erfolg um jeden Preis. Er sollte in China den Olympiastartplatz für die DEU holen, er sollte Medaillen im Junior GP gewinnen und sich für das Finale qualifizieren, er sollte bei EM, JWM und in Prag weitere Startplätze für die DEU gewinnen. So gut wie nichts davon ist gelungen. Dafür hat man aber vielleicht einem jungen Läufer einen Knacks fürs Leben verpasst. Spätestens im Dezember hätte man ihn aus dem Rennen nehmen müssen. Entweder ganz, oder wenigstens die Vierfachen verbieten. Dann hätte man beginnen müssen, langsam die dreifachen nach und nach aufzubauen. Dann die Pirouetten und seine ebenfalls nur rudimentär vorhandenen Eiskunstlauffähigkeiten zu verbessern. Erst dann kann man langsam wieder an Vierfache denken. Das ist aber keine Aufgabe von Wochen oder Monaten, zumal er jetzt unbedingt eine ordentliche Erholungszeit braucht, sondern von einer gesamten Saison. Ich habe allerdings heftige Zweifel daran, das seine jetzigen Trainer diese Aufgabe leisten können und das die DEU ihm mit ihrer Gier nach Schlagzeilen (Der erste Deutsche der zwei Vierfache im Kurzprogramm zeigte) die Zeit dazu lässt. Immerhin darf er auch in der nächsten Saison noch bei den Junioren starten. Einem weiteren Parforceritt steht also nichts im Wege. Außer der Gesundheit des Läufers. Aber wen interessiert die schon.
Ergebnis der Kür
Wertung der Juroren
Endergebnis
Die Kür in voller Länge (ISU Stream - in D Gesperrt)
Die Kür in voller Länge (Sportstudio-Stream)
Die meisten Videos in diesem Beitrag sind in Deutschland gesperrt. Einige wurden/werden aber durch Videos von Eurosport/ZDF ersetzt.