ISU-Entscheid: Die Niederlande verlieren ein Eistanzpaar
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Karl-Heinz Krebs -
11. April 2025 um 07:10 -
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5 Antworten
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Die Niederlande verlieren ihr bestes Eistanzpaar. Da es in den Niederlanden kein konkurrenzfähiges Eistanzpaar gab gewann der niederländische Verband Hanna Jakucs (HUN) und Alessio Galli (ITA), die 2020 die Starterlaubnis für die Niederlande erhielten. "Wir (sahen) eine Chance, diesem Sport neuen Schwung zu verleihen und niederländische Eiskunstlauftalente – Mädchen und Jungen – zu inspirieren, ebenfalls für diese Disziplin zu trainieren. Die ISU hat diese Konstruktion, die viele Länder nutzen, ebenfalls zugelassen.“, heißt es in der Pressemitteilung des KNSB. Inzwischen hat mit Chelsea Verhaegh und Sherim van Geffen ein reines niederländisches Paar leistungsmäßig aufgeschlossen.
Aufgrund der besseren Erfüllung der Qualifikationskriterien schickte der KSNB Jakucs / Galli zur EM 2025, wogegen das andere Paar klagte. Die Streitschlichtungskommission gab dem Verband recht. Zur WM durften dann, ebenfalls aufgrund der Qualifikationsrichtlinien, Verhaegh / van Geffen fahren.
Soweit ist das Ganze nichts besonderes. Im Dezember hatte der KNSB (!) bei der ISU eine Überprüfung des Startrechts von Jakucs / Galli beantragt. Die ISU hat den beiden nun das Startrecht entzogen. Beide dürfen nun nicht mehr für die Niederlande starten. Die ISU-Untersuchung ergab, dass das Duo nicht ausreichend nachweisen konnte, dass es große Teile des Jahres in den Niederlanden verbrachte, was die wichtigste Voraussetzung für die Erteilung der Startberechtigung ist.
Was treibt einen Verband dazu sein bestes Paar gewissermaßen anzuschwärzen? Es sieht so aus, als wolle der kNSB die beiden loswerden.