... Eiskunstlauf Einzel Männer", "Shorttrack Männer" sowie "Eiskunstlauf Einzel Frauen". Bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo ...
Spitzensport-Zeugnis: Potenzialanalyse Wintersport - Bob und Rodeln vorne | sportschau.de
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Zitat
Letzte der 38 Disziplingruppen wurde "Shorttrack Frauen", davor landeten "Ski Freestyle Männer", "Eiskunstlauf Einzel Männer", "Shorttrack Männer" sowie "Eiskunstlauf Einzel Frauen".
Im Detail findet man die Ergebnisse hier im Bericht, Seite 7 🫣
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Platz zwölf für die Paare, Eistanz auf Platz 33, Frauen auf 34, Männer auf 36. Von 38. Steht irgendwie im krassen Widerspruch zu all den Jubelmeldungen, mit denen uns die DEU regelmäßig beglückt.
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Platz zwölf für die Paare, Eistanz auf Platz 33, Frauen auf 34, Männer auf 36. Von 38. Steht irgendwie im krassen Widerspruch zu all den Jubelmeldungen, mit denen uns die DEU regelmäßig beglückt.
Das wird besonders deutlich, wenn man sich die Grafiken aus dem Bericht anschaut (siehe unten). Was dabei überdeutlich herauskommt: Ohne den Paarlauf wäre der Eiskunstlauf ein Nichts in der deutschen Sportlandschaft. Ironischerweise ist es genau die Disziplin, an der die ISU zugunsten von Synchro9 zu sägen beginnt. In der unteren Grafik (Perspektiven) steht der Paarlauf wahrscheinlich nur deswegen noch einigermaßen oben, weil man bis zu den Olympischen Winterspielen 2030 mit Erfolgen von Haase/Volodin und Hocke/Kunkel rechnet. Alle anderen Disziplinen wurden als fast perspektivlos bewertet (bezogen auf Top-3-Platzierung geht die Wertung gegen null, Top-8-Platzierungen räumt man immerhin minimale Chancen ein).
All das spiegelt wider, was wir hier schon öfter angerissen haben: die maximale Erfolglosigkeit der DEU seit der Wiedereinigung. Es ist nicht gelungen, eigenen Nachwuchs auszubilden, der bei den ganz großen Wettkämpfen Medaillenchancen hat. Außer Minerva Haase, Annika Hocke und Robert Kunkel gibt es keine Aktiven mit einem Geburtsjahr nach 1990, die in dieser Liga mitspielen konnten.
Ich maße mir nicht an, einen vollständigen Überblick über unseren aktuellen Nachwuchs zu haben. Aber mein Eindruck ist, dass aktuell einzig bei den Juniorinnen Läuferinnen am Start sind, die das Potenzial haben, die POTAS-Statistik mittelfristig etwas zu verbessern, namentlich Anna Gerke und Diana Ziesecke. Doch natürlich ist es zu früh, schon auf die beiden setzen zu dürfen – immerhin ein Hoffnungsschimmer, was hoffentlich auch die DEU so sieht. Ansonsten sehe ich wenige realistische Optionen, um im Ranking nach oben zu kommen.
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POTAS-Rangliste:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Perspektiven (links Top-3, rechts Top-8):
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Im Detail findet man die Ergebnisse hier im Bericht, Seite 7 🫣
Der Ausblick im "Abschlussbericht 2026 | Potenzialanalyse der olympischen Wintersportverbände" der POTAS-Kommission klingt sehr interessant (siehe unten). Mir ist neu, dass die Spitzensport-Agentur schon 2027 ihre Arbeit aufnehmen soll. Das könnte noch ein Vermächtnis der des Amtes enthobenen Sportministerin Christiane Schenderlein sein. Ich bin gespannt, ob die Spitzensport-Agentur den gordischen Knoten der Verbandslobbys durchschlagen kann, genauer der Verbände, die seit Jahren oder Jahrzehnten nicht liefern. Oder ob sich die Agentur nach und nach vereinnahmen lässt und die vielbeschworene Autonomie der Sportverbände den Elan wieder einbremsen wird.
Was die Spitzensport-Agentur im besten Fall erreichen kann, ist das, was meiner Meinung die zahlungskräftigen Sponsoren in den erfolgreichen Wintersportdisziplinen durchboxen: Geld (nur) für Leistung. Wenn Sponsoren über einen zu langen Zeitraum keine Gegenleistung sehen, ziehen sie sich bzw. ihr Geld zurück – die entsprechenden Verbände wissen daher ganz genau, dass sie nicht ineffizient vor sich hinwursteln können, sondern konkurrenzfähige Aktive hervorbringen müssen. Da bleibt wenig Spielraum für ein "Immer so weiter wie bisher", "Einige wenige Ausnahmetalente werden es schon richten" usw. usf.
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In den oben stehenden Ausführungen erkenne ich den Grund, warum die DEU keine Sponsoren findet. Man fürchtete deren Einflussnahme und Abhängigkeiten. Eventuell lehnt man diese auch aktiv ab.
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"Die Disziplinen der DEU finden sich dabei im unteren Mittelfeld der 36 bewerteten Wintersportdisziplinen wieder. Paarlaufen, Einzellaufen Damen und Einzellaufen Herren wurden erwartungsgemäß dem zweiten Cluster zugeordnet. Eistanzen liegt mathematisch knapp im dritten Cluster, die Empfehlung der Kommission lautet jedoch, diese Disziplin auch dem zweiten, also dem „Potenzialcluster“, zuzuordnen. Die DEU blickt daher dem Strukturgespräch optimistisch entgegen und wird sich konsequent für den erhofften Mittelaufwuchs einsetzen. Die finale Förderentscheidung trifft im Anschluss an die Strukturgespräche die Förderkommission, zusammengesetzt aus Vertretern des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI), des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) sowie der Länder (soweit finanzwirksam)."
Wer jetzt verwundert die Stirn runzelt: Der Text stammt von 2018. Zu den letzten POTAS Ergebnissen hat sich die DEU nicht mehr geäußert. Hier ist aber noch ein schöner Bericht aus dem Jahre 2020 mit einer fast euphorischen DEU. Was daraus geworden ist, sehen wir jede Woche.
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An den Artikel hab ich mich auch noch vage erinnert. Die Hauptaussage darin ist, das eine Geldverbrennungsmaschine aufgestockt wurde. Von den 50€ Kadergeld kommt nichts den Sportlern zugute.
Ausnahme vielleicht das Medizinische Know How. Hocke/Kunkel loben in einem Interview zu ihrer Rückkehr nach Berlin, die medizinische Versorgung am Stützpunkt. Das rührt auch daher, das sie in Italien wenig Anspruch auf medizinische Leistungen hatten.
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Ausnahme vielleicht das Medizinische Know How. Hocke/Kunkel loben in einem Interview zu ihrer Rückkehr nach Berlin, die medizinische Versorgung am Stützpunkt. Das rührt auch daher, das sie in Italien wenig Anspruch auf medizinische Leistungen hatten.
Nee, das liegt am Olympiastützpunkt in Berlin – der viele Sportarten bündelt. Nix, mit dem sich die DEU schmücken könnte, soweit ich weiß.
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... Die Hauptaussage darin ist, das eine Geldverbrennungsmaschine aufgestockt wurde. Von den 50€ Kadergeld kommt nichts den Sportlern zugute. ...
Das kann man wohl laut sagen bzw. hat er laut gesagt:
„Dank des Plus' an Fördergeld konnten fünf neue Bundestrainerstellen geschaffen werden“. „Nach einer Satzungsänderung wird ein hauptamtlicher Vorstand eingeführt“. „Im nächsten Jahr werden wir sehen, wie viel wir an Einnahmen haben. In der Prognose müsste es reichen, um zwei hauptamtliche Kräfte einzustellen“.Eines kann man auch ohne POTAS klar erkennen: Wenn es ein Sportverband in den 36 Jahren seit Wiedervereinigung nicht geschafft hat, eine breite Basis für erfolgreichen Spitzensport zu schaffen, läuft etwas grundlegend und strukturell schief. Denn vor der Wiedervereinigung habe ja beide Verbände in Ost und West bei den großen Wettbewerben regelmäßig Gold-, Silber- und Bronzemedaillen geholt. Danach fast nur noch im Paarlauf sowie die wenigen anderen Medaillen dank Läufern, die zuvor für die DDR bzw. BDR schon aktiv waren. Und was den Paarlauf betrifft, stammt die Mehrzahl der Medaillen von Aljona Savchenko, also keinem DEU-Eigengewächs.
Wer den deutschen Eiskunstlauf wieder auf Spitzenniveau bringen möchte, müsste daher ehrlich analysieren: Was lief in den letzten drei Jahrzehnten diesbezüglich bis heute schief? Was müsste anders laufen? Und sind die Probleme überhaupt aus dem Verband selbst heraus reformierbar? Oder ist dies wegen der Eigeninteressen derjenigen, die seit langer Zeit den erfolglosen Status Quo mitverantworten, zum Scheitern verurteilt? Falls Letzteres zutrifft, müsste eine funktionierende POTAS dazu führen, dass die Fördergelder für die DEU bald schrumpfen. Ob das ggf. etwas ändern würde, steht jedoch auf einem anderen Blatt.
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